Förderung von Vegetarismus und Veganismus
Aus neuverhandeln.at
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Aus Rücksicht und Respekt vor ethischen Entscheidungen, vor allem wenn es der Allgemeinheit in Sachen Umwelt und Gesundheit nützt, muss in der Ausbildung auf Vegetarismus und Veganismus eingegangen werden. Dies durch Aufklärung und durch ein verpflichtendes Angebot an Fleisch-Alternativen in allen Kantinen und Bildungsstätten, um Diskriminierung im Alltag weiter zurückzudrängen.
[bearbeiten] Maßnahmen
- Förderung tierlicher Produkte aus kontrolliert biologischer Haltung
- Ermöglichung einer verlässlichen und vollwertigen vegetarisch/veganen Ernährung in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Pflegeheimen, Gefängnissen, Schulen, Kindergärten, Universitäten beim Militär und in Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie etwa Menschen mit körperlicher, oder geistiger Behinderung.
- Förderung veganer/vegetarischer Initiativen und Projekte
- Förderung der Forschung und Entwicklung von veganen Alternativen zu herkömmlichen Tierprodukten
- Abschaffung sämtlicher den pflanzlichen Sektor diskriminierenden Subventionen
- Institutionelle (Schule, Universität, Gesundheitszentrum,..) Aufklärung über gesundheitliche Vor- und Nachteile einer pflanzlichen Ernährung
- Angleichung des USt-Satzes von tierlicher Milch (nur 10 %) und pflanzlichen Milchen (20 %)
- Einführung eines einheitlichen, (auf freiwilliger Basis des Herstellers angebrachten,) unabhängig geprüften und regelmäßig zu erneuernden Siegels zur Kennzeichnung veganer Speisen
- Kennzeichnung veganer Speisen auch in Restaurants, Mensen, ...
- verpflichtende Schulung von Köchen/Köchinnen betreffend vegan/vegetarische Ernährung und die Möglichkeit auch ohne Verarbeitung tierlicher Produkte die Ausbildung abzuschließen.
- Finanzierung von Forschungsprojekten zum Thema "Vegane Ernährung" an Medizinischen Universitäten und in ernährungswissenschaftlichen und biochemischen Studienrichtungen.
- Integration von wissenschaftlich fundiertem Wissen über die Vorteile und möglichen Risiken einer vegetarisch/veganen Ernährung in die Lehrpläne von Schulen (im speziellen im Bereich Ernährungslehre zB an Ausbildungseinrichtungen für Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Diätassistenz, Ernährungsberatung, an Haushaltungsschulen etc.), und die Studienpläne von Studienrichtungen wie Humanmedizin, Ernährungswissenschaft, Biologie etc.
- Das Recht für alle aus vegan-ethischen Gründen in ihrer Ausbildung und ihrer Arbeit vegan-ethisch verträgliche Alternativen geboten zu bekommen, wie z.B. Alternativen zu Tierversuchen im Studium. Es muss möglich sein, als VeganerIn ohne Nachteil alle Ausbildungen absolvieren zu können, ausser tierausbeutungsspezifische wie die Fleischlehre.
